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| Multinationals in Thailand

Demographische Vorlieben und kulturelle Unterschiede haben einen starken Einfluß darauf, wie eine Marke von der Zielgruppe empfangen wird.

Die interne Kommunikation ist die größte Hürde, die große Firmen global überwinden müssen. Büros in fremde Länder, Angestellte mit einem eigenen, in vielen Fällen, unverständlichen kulturellen Hintergrund, sind eine große Herausforderung.

Die Entscheidungsträger sind leider oft nur Namen und Passbilder auf dem Intranet und unerreichbar für die diversen Abteilungen, die via einem direkten Vorgesetzten nach "Oben" kommunizieren. Wie sieht der Report aus, der nach "Oben" weitergeleitet wird? Es ist nicht ungewöhnlich, daß Probleme verschwiegen werden, oder Zustände die schwierig sind, verschönert, um nicht das Risiko einzugehen, die eigene Kompetenz in Frage zu stellen.

Der Nachteil ist, daß sich das "höhere Management" exklusiv auf der eigenen "Chefetage" bewegt. Wenn in fremden Ländern stationiert, so wie z.B. Thailand, sind die meisten Manager nicht in der Lage die lokale Sprache zu sprechen oder zu verstehen. Die Sprachbarriere trägt dazu bei, daß Sie alleinig abhängig sind, von der Information, die sie von den Englisch sprechenden Managern zugeteilt bekommen. Das Resultat ist, das die Entscheidungsträger oft nur ahnen, was in der Firma spielt und abläuft. Das ist weder übertrieben noch aus allen Proportionen gezogen, sondern Alltag in Thailand und wird auch öffentlich diskutiert.

Thai kommunizieren ganz anders, als ein ausländischer Manager gewohnt ist. Das kompliziert die Angelegenheit natürlich. Wir haben es nämlich nicht nur mit einer Sprachbarriere zu tun, sondern es kommt noch eine ganz andere Art und Weise von zwischenmenschlichen Kontaktregeln dazu, mit denen man lernen muss umzugehen und diese zu deuten und zu verstehen.

In Bangkok gibt es "Workshops" die ausländischen Führungskräften Einsicht geben, wie man "mit den Thai arbeitet". Der Unterschied scheint immens, denn er liefert Stoff für Magazine, Fernsehprogramme und ganze Bücher. Sich uninformiert auf den Thai Markt zu stürzen, scheint, von dieser Perspektive aus gesehen, absolut nicht ratsam.

Thai Firmen werden ein ähnliches Problem erfahren, wenn sie sich auf den internationalen Markt begeben. Die Sprache, die Erwartungen und die Art und Weise, wie man Geschäfte abschließt, ist ganz einfach anders, als das, was man gewöhnt ist.

Das Ausbreiten in einen ausländischen Markt scheitert oft an der internen, sowie der externen Kommunikation und ist zurückzuführen auf die unpassende Präsentation der Marke für diesen spezifischen, fremdländischen Markt. Es gibt einige amüsante Geschichten, die über westliche Firmen in Thailand gerne erzählt werden. Firmen die Namen für Ihre Thai Produkte auswählten und dabei grobe Fehler machten. Man versah einige Produkte mit Namen, die wenn aus dem Kontext gelöst, zu Schimpfworten oder zu groben Beleidungen werden. Thai amüsiert solche Geschichten enorm. Selbstverständlich ist so einem Produkt keinen Erfolg beschert.

Darum ist es essentiell wichtig über die demographischen Vorzüge eines Marktes Bescheid zu wissen. Die ethischen und moralischen Werte eines Landes spielen eine überaus wichtige Rolle bei der Kreation des Marken-Images und auch die Schönheitsideale variieren enorm von Land zu Land.

Weltweit operierende Betriebe sollten ganz klare Richtlinien, Qualitätssicherungprozesse und Standarde für ihre Marke definiert haben, um die Qualität ihrer Produkte für den Konsument im Ausland zu garantieren.

Tatsache ist, das ausländische Marken sobald sie in Thailand selbst produziert werden, für den Thai Konsumenten an Attraktivität verlieren. Ihrer Ansicht nach büßen die Produkte dann an Qualität ein. Wir können bestätigen, daß viele Körperpflege Podukte nur noch wenig Ähnlichkeit haben, mit dem "made in Germany" Produkt. Der Asiatische Markt wird leider viel zu oft als Abschiebeplatz für billig Produkte gesehen. Das ist nicht die korrekte Einstellung, um die Zukunft zu sichern. Wenig Märkte florieren momentan so gut und mit aufsteigenden Umsatzkurven, wie das generell den asiatische Markt, und Thailand insbesondere, auszeichnet.

Gut situierte Thai ziehen es vor, lieber teure, importierte Güter zu kaufen, als die Thai Produktion einer Marke, die in Europa für Top-Qualität steht.

Made in Germany scheint der absolute Gipfel für alle haushaltlichen Apparate zu sein. Das der Großteil der Unterteile heutzutage aus China, Taiwan und Thailand angeliefert werden oder sogar die ganze Maschine selbst, von einer ganz anderen Firma im Auftrag der Brand gebaut wird, wird keinen Wert beigemessen, solange die Handelmarke für das Produkt mit dem Namen garantiert.

Visual Orange wendet demographisches Insider Wissen an, um Firmen die Eroberung des thailändischen Marktes zu ermöglichen. Pragmatisches und praktisches Vorgehen, kombiniert mit dem nötigen Know-how und Erfahrung, kann leidvolle Erfahrung ersparen. Firmen können sich bei uns informieren, was der Thai Konsument möchte, was ihm gefällt und wovon er träumt.

Visual Orange steht Firmen bei, die Marke klar und deutlich, loyal zu ihrer Markenidentität, jedoch im Einklang mit dem Ton der demographischen Situation, der Zielgruppe zu kommunizieren.


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